28.06.22 –
Präsenzveranstaltung der Landesarbeitsgruppe Gesundheit und Soziales in der Grünen-Geschäftsstelle in München. Als Vorstandsmitglied, das selbst im Gesundheitswesen arbeitet, interessieren Kreissprecherin Anne Droste die Themen sehr. Schwerpunkt diesmal: psychische Gesundheit. Was kann die Politik tun, um die Rahmenbedingungen zu schaffen, die bestenfalls schon im Vorfeld präventiv wirken? Wie können Hilfeangebote unbürokratisch von Betroffenen in Anspruch genommen und effektiv vernetzt werden?
Zwischen 2010 und 2020 sind die Fehltage von Erwerbstätigen wegen psychischer Erkrankungen um über 50 Prozent gestiegen. Psychische Erkrankungen sind nach wie vor mit großem Abstand der Hauptgrund für vorzeitige Berufsunfähigkeit.
Neben dem gesundheitlichen Gesichtspunkt des Themas ist psychische Gesundheit aber auch ein wichtiger Aspekt in der Bekämpfung von Armut: Für psychisch kranke Menschen besteht eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, arm zu werden, gleichzeitig ist das Risiko, eine psychische Erkrankung zu entwickeln, bei armutsbetroffenen Menschen deutlich erhöht.
Der Schwerpunkt der Veranstaltung in München lag auf den Fragen, was Ansatzpunkte für eine Verbesserung sein können und wie der Rahmen für eine positive Entwicklung der Situation politisch gestaltet werden muss.
Dr. Karolina De Valerio vom Münchner Bündnis gegen Depression und Dr. Michael Welschehold vom Krisendienst Bayern berichteten praxisnah von ihrer Arbeit.
MdL Kerstin Celina, Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion für psychische Gesundheit, schilderte, welche Ansätze auf Landesebene und im Landtag zum Thema psychische Gesundheit verfolgt werden und was aus ihrer Sicht unternommen werden muss.



Von der Ungleichheit der Löhne über Partnerschaftsgewalt bis zur ungleich verteilten Sorgearbeit: Die Gleichberechtigung zwischen Frauen und [...]
Die Bundesregierung und Regierungskoalition von CDU, CSU und SPD unter Bundeskanzler Friedrich Merz will das Gebäudeenergiegesetz reformieren. [...]
Auf ihrer Reise nach Israel und Palästina Anfang Februar traf unsere Bundesvorsitzende Franziska Brantner Vertreter*innen der Regierungen und [...]