




27.02.23 –
Wie erhält man die Heimat, die man liebt, deren wunderschöne Natur? Wie gestaltet man Politik in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts? Ganz bestimmt nicht, indem man weiter konsequent den Ausbau erneuerbarer Energien verhindert und verzögert. Laura Weber, Spitzenkandidatin der Oberpfälzer Grünen für die Landtagswahl 2023, trifft am Aschermittwoch exakt den Ton, den sich alle als Hymne wünschen, die in einem ökologisch ausgerichteten Freistaat die Zukunft sehen.
Laura Weber kreidet der seit Jahrzehnten in Bayern regierenden CSU vieles an, vor allem aber deren sträflichen Umgang mit dem inzwischen 20 Jahre alten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das die Union seinerzeit geschlossen abgelehnt hat. Es sei eine Traumwelt, in die die Union sich verrannt habe, eine „Traumwelt von nie versiegenden sprudelnden Ölquellen, grenzenlosem Wachstum und billigem Gas“, sagt Weber und der volle Saal in der Waldgaststätte Strehl stimmt ihr zu.
Das EEG der rot-grünen Regierung sei für hunderte Länder Vorbild geworden, bis 2011 seien 400.000 Arbeitsplätze in der Windkraft- und Photovoltaikbranche geschaffen worden. Bis im folgenden „schwarzen Zeitalter“ Lobbygruppen ungeniert hätten agieren dürfen, bis der „Mythos der unbezahlbaren Energiewende“ entstanden sei.
Weber wird bei dem Thema sehr deutlich, es ist eines der Herzensthemen der Umweltingenieurin. Aber sie sieht Land: „Endlich regieren wir Grüne wieder mit. Es tut sich was bei den erneuerbaren Energien. Dank Habeck und Co. sogar in Bayern.“ Und genau an dieser Stelle will sie sich einbringen im Landtag.
Aber es sind nicht nur die Erneuerbaren: „Wir brauchen lebenswerte Städte, bezahlbaren Wohnraum, soziale Gerechtigkeit, gute Bildung und eine Mobilitätswende, die alle mitnimmt. Für unsere Kinder und alle kommenden Generationen.“ Auf höchster Ebene würden Lügen verbreitet – und geglaubt. Der Gipfel: ein bayerischer Wirtschaftsminister, der den Klimawandel leugne. Im Jahr 2023! Hubert Aiwanger hatte zu Jahresbeginn zum Thema Skifahren und Kunstschnee im Deutschlandfunk gesagt: „(…) vielleicht wird’s auch wieder mal kälter, was weiß ich…“
Weber wörtlich: „Es hat sich ausgesödert und schlussgeaiwangert. Die Zukunft bleibt nicht in der Vergangenheit stehen. Wir müssen die drängenden Probleme endlich beherzt anpacken. Keine Lügen mehr.“
Zustimmung von den weiteren Redner*innen, MdB Tina Winklmann und Landtags-Listenkandidat Harald Neumann. Anhaltender Applaus im Saal.
Die Medien haben groß über die Veranstaltung berichtet. Hier findet ihr die Links zu den Berichten in Oberpfalzmedien, OberpfalzEcho und OTV.
Am Donnerstag, den 24. September findet zum Thema "PFAS" und deren erhöhte Konzentration in den Gewässern rund um den Truppenübeungsplatz Grafenwöhr, eine Infoveranstaltung mit MdL Laura Weber statt. Beginn ist um 18:00 Uhr
Ort: Kath. Jugendheim, Kolpingstraße 4, 92655 Grafenwöhr
MehrIm Rahmen der Veranstaltungsreihe "Oberpfalz entdecken" von MdL Laura Weber, steht am Sonntag, 27. September eine familiengerechte Führung am Flossenbürger Schlossberg mit anschließender Einkehr im Museumscafe der KZ-Gedenkstätte an.
Beginn: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Kiosk Flossenbürg, Birkenstraße 1, 92696 Flossenbürg
MehrDie Mieten bei Neuvermietungen steigen gerade in Ballungszentren trotz der existierenden Mietpreisbremse immer stärker an. Hohe Mieten werden [...]
Die Bundesregierung war auf Kabinettsklausur. Auf der Tagesordnung stand die Frage: Wie kommt die deutsche Wirtschaft wieder auf Kurs? Zu [...]
Du interessierst dich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft? Du möchtest neue Perspektiven kennenlernen, dich austauschen und [...]