
13.01.26 –
Auf Einladung von Bündnis 90/Die Grünen diskutierte Jürgen Mistol, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, parlamentarischer Geschäftsführer und Sprecher für Wohnen der Grünen Landtagsfraktion, mit Bürger:innen über die drängenden Herausforderungen im Wohnungsbau. Im Mittelpunkt standen die spezifischen Probleme ländlicher Regionen wie Baulücken im Bestand, fehlende Mietwohnungen und explodierende Baukosten.
In seinem Impulsvortrag skizzierte Mistol die aktuelle Situation in Bayern und präsentierte Lösungsansätze der Grünen Landtagsfraktion. So konnten jüngst Änderungen der Umbauordnung angestoßen und Konzepte zur Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus erarbeitet werden. „Gerechter Wohnungsbau beginnt vor Ort“, betonte Mistol und zeigte auf, wie Kommunen durch gezielte Förderung, Flächenmanagement und Kooperationen mit Genossenschaften bezahlbaren Wohnraum schaffen können. Besonders im ländlichen Raum seien kreative Lösungen gefragt, um Leerstände zu aktivieren und den Neubau sozialverträglich zu gestalten.
Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass die Sorgen der Bürger:innen vielfältig sind: von jungen Familien, die keine bezahlbaren Mieten finden, bis zu Senior:innen, die altersgerechten Wohnraum suchen. Sonja Widiker, Sprecherin des Grünen Ortsverbands Vohenstrauß, und Kreissprecher Harald Neumann unterstrichen die Dringlichkeit des Themas: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis, das alle betrifft. Der Staat – auf Bund-, Landes- und Kommunalebene – steht in der Pflicht, im Rahmen der Daseinsfürsorge aktiv zu gestalten.“
Die Grünen kündigten an, die Diskussion fortzuführen und Vorschläge für die lokale Wohnraumpolitik zu erarbeiten.
Nach der ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes ist klar: Dieser Gesetzentwurf aus dem Hause Reiche ist klimaschädlich, sozial [...]
Was die Bundesregierung unter dem Deckmantel einer „Pflegereform" vorlegt, verdient diese Bezeichnung kaum. Statt strukturelle Probleme [...]
Tausend Menschen. Acht Bühnen. Eine Frage: Wie machen wir Politik, die wieder Hoffnung weckt? IM/PULS 2026 war keine Konferenz - sondern ein [...]